Aktionsmonat

Unser Ziel ist eine »terre des hommes«, eine »Erde der Menschlichkeit«. Wir schützen Kinder vor Sklaverei und Ausbeutung, helfen Flüchtlingskindern, kümmern uns um die Opfer von Krieg, Gewalt und Missbrauch und sorgen für die Erziehung und Ausbildung von Kindern. Wir unterstützen Jungen und Mädchen, deren Familien an Aids gestorben sind und setzen uns ein für das Recht von Kindern auf eine gesunde Umwelt und für den Schutz diskriminierter Bevölkerungsgruppen. terre des hommes Deutschland fördert in 34 Projektländern über 350 Projekte.

Global Action Month 2015

Der »Global Action Month on Child Rights (GAM)« wurde 2014 von Kindern und Jugendlichen aus dem Internationalen Jugendnetzwerk von terre des hommes ins Leben gerufen. Anlässlich des Jahrestags der UN-Kinderrechtskonvention fordern Kinder und Jugendliche weltweit im Aktionsmonat November ihre Rechte ein. Letztes Jahr haben sich weltweit ca. 65.000 Menschen an 152 Aktionen beteiligt.

Für den GAM 2015 hat sich jede Projektregion von terre des hommes einen eigenen Schwerpunkt gesetzt. Uns und unsere vielfältigen Aktionen verbindet die Forderung nach der Umsetzung unserer Kinderrechte.

We are the future but we need our rights now!

Das passiert gerade

Myanmar: Aktion zum Jahrestag der UN-Kinderrechtskonvention

Am 22 November 2015 hat HTOI GENDER zum 26. Jahrestag der UN Kinderrechtskonvention mit der Unterstützung von United ACT eine Tagesaktion im Zilon Binnenflüchtlingslager in Myitkyinar, im Staat Kachin, organisiert. Mehr als 300 Binnenflüchtlingskinder und deren Eltern aus Takkone, Mai Narr und Ahlae Gone nahmen an dem Event teil. Teil von diesem waren viele Aktivitäten wie Rätsel und Frage- Antwort- Runden, Spiele, Gesang, Tanz und Ähnliches. Ein besonderer Beitrag war ein Theaterstück einer Kindergruppe, das deren Erfahrungen als Binnenflüchtlingskinder darstellt: Heimweh, Diskriminierung in der Schule, das Leben auf kleinem Raum. Die Geschichte berührte die Zuschauer und stellte das Leben der Binnenflüchtlingskinder wahrheitsgetreu dar. Die Aktion verlief gut und die Kinder, sowie einige der Eltern waren sehr froh, bei einem solchen Event dabei zu sein. Sie baten die Gruppe, öfter Veranstaltungen dieser Art zu organisieren.

Argentinien, Córdoba, Independencia 10
10 Jahre nach dem Gesetz - Lasst uns den Jungen und Mädchen zuhören

10 Jahre nach dem Inkrafttreten von Gesetz 26.061, welches die Rechte von Kindern und Jugendlichen in Argentinien festlegt, haben wir eine öffentliche Aktion in der Stadtmitte Córdobas durchgeführt: offenes Radio, eine öffentliche Umfrage in den Straßen mit der Leitfrage "Hast du das Gefühl, dass man dir zugehört hat, als du ein Kind warst?" Viele Personen, die in der Stadtmitte unterwegs waren, wurden darüber aufgeklärt, wie wichtig es ist, Kindern zuzuhören und sie ernst zu nehmen. Als Erwachsene sollten wir die Meinung von Kindern bei allen Entscheidungen, die sie betreffen, berücksichtigen. Zusätzlich zum Radio wurde ein "riesiges Ohr" auf der Straße aufgestellt und es wurden Papierohren an Erwachsene verteilt, welche symbolisieren, wie wichtig es ist, dass Erwachsene Kindern zuhören.

Brasilien: Sao Paulo,
Rua Vicente Franco Tolentino 45

Am 26. und 27. November realisierte die Brasilienplattform von tdh die Aktionen des Global Action Month! Am Donnerstag ein Seminar mit allen Partnerorganisationen und dem Jugendnetzwerk über das GUTE LEBEN IN DER GROßSTADT! Begleitet wurden wir durch die Stiftung Rosa Luxemburg. Der Austausch diente, das gemeinsame Thema zu vertiefen und den großen Spieltag vom Freitag vorzubereiten. Am Tag darauf ging es dann richtig los: der große Spieltag in einer städtischen Schule in der Ostzone von São Paulo. Gesamtheitlich haben die tdh-Partnerorganisationen 75 Workshops realisiert und mehr als 1000 Kinder und Jugendliche erreicht! Der zentral Workshop war über das Thema GUTES LEBEN IN DER GROßSTADT und zählte zehn Spielstationen. Die Botschaft der Kinder und Jugendlichen ist klar: Um in der Stadt gut leben zu können, brauchen wir Raum um zu spielen, weniger Umweltverschmutzung, weniger Polizeirepression, mehr Liebe und weniger Gewalt, mehr Schulen und weniger Gefängnisse! Mit diesem großen Event hat die Brasilienplattform einen einjährigen Prozess gestartet, intensiv über GUTES LEBEN IN DER GROSSSTADT zu reflektieren... Im nächsten Global Action Month werden wir dann diesen kollektiven Reflexionsprozess gemeinsam abschließen! Für ein gutes und würdiges Leben für alle! Auch im Beton- und Asphaltmeer von São Paulo! VIVA A VIDA! CRIANÇA E ADOLESCENTE: PRIORIDADE ABSOLUTA!

Lateinamerika

Projektregion Lateinamerika

In den letzten Jahren ist die Wirtschaft in der Region deutlich gewachsen. Für die Ärmsten bedeutet dies vor allem steigende Preise, insbesondere für Nahrungsmittel. Hinzu kommen klimawandelbedingte Missernten durch Trockenheit oder extreme Regenfälle oder auch Naturkatastrophen wie Wirbelstürme und Überschwemmungen. Dennoch setzen die Regierungen in der Region immer noch auf Rohstoffausbeutung und Industrialisierung –  Natur- und Klimaschutz spielen nur eine untergeordnete Rolle. Daher ist das Kinderrecht auf eine gesunde Umwelt für die Projektarbeit in Lateinamerika von zentraler Bedeutung.

Bunte ökologische Vielfalt bei einer Saatgutmesse in Bolivien

Was machen die Jugendliche aus den terre des hommes-Projekten?
Für die Jugendlichen in Lateinamerika ist das Thema »ökologische Kinderrechte« von großer Bedeutung. Sie wollen - gemeinsam mit anderen Netzwerken und Organisationen - den Umweltschutz auf die Tagesordnung lokaler, nationaler und internationaler politischer Entscheidungsträger setzen. Weitere Ziele: Stärkung interkultureller Bildung im staatlichen Schulsystem, Verbesserung der Mahlzeiten an Schulen durch gesunde, lokal produzierte Nahrungsmittel und Schutz von Mensch und Natur in Regionen mit Bergwerksprojekten.

Das passiert gerade

Argentinien, Córdoba, Independencia 10
10 Jahre nach dem Gesetz - Lasst uns den Jungen und Mädchen zuhören

10 Jahre nach dem Inkrafttreten von Gesetz 26.061, welches die Rechte von Kindern und Jugendlichen in Argentinien festlegt, haben wir eine öffentliche Aktion in der Stadtmitte Córdobas durchgeführt: offenes Radio, eine öffentliche Umfrage in den Straßen mit der Leitfrage "Hast du das Gefühl, dass man dir zugehört hat, als du ein Kind warst?" Viele Personen, die in der Stadtmitte unterwegs waren, wurden darüber aufgeklärt, wie wichtig es ist, Kindern zuzuhören und sie ernst zu nehmen. Als Erwachsene sollten wir die Meinung von Kindern bei allen Entscheidungen, die sie betreffen, berücksichtigen. Zusätzlich zum Radio wurde ein "riesiges Ohr" auf der Straße aufgestellt und es wurden Papierohren an Erwachsene verteilt, welche symbolisieren, wie wichtig es ist, dass Erwachsene Kindern zuhören.

Brasilien: Sao Paulo,
Rua Vicente Franco Tolentino 45

Am 26. und 27. November realisierte die Brasilienplattform von tdh die Aktionen des Global Action Month! Am Donnerstag ein Seminar mit allen Partnerorganisationen und dem Jugendnetzwerk über das GUTE LEBEN IN DER GROßSTADT! Begleitet wurden wir durch die Stiftung Rosa Luxemburg. Der Austausch diente, das gemeinsame Thema zu vertiefen und den großen Spieltag vom Freitag vorzubereiten. Am Tag darauf ging es dann richtig los: der große Spieltag in einer städtischen Schule in der Ostzone von São Paulo. Gesamtheitlich haben die tdh-Partnerorganisationen 75 Workshops realisiert und mehr als 1000 Kinder und Jugendliche erreicht! Der zentral Workshop war über das Thema GUTES LEBEN IN DER GROßSTADT und zählte zehn Spielstationen. Die Botschaft der Kinder und Jugendlichen ist klar: Um in der Stadt gut leben zu können, brauchen wir Raum um zu spielen, weniger Umweltverschmutzung, weniger Polizeirepression, mehr Liebe und weniger Gewalt, mehr Schulen und weniger Gefängnisse! Mit diesem großen Event hat die Brasilienplattform einen einjährigen Prozess gestartet, intensiv über GUTES LEBEN IN DER GROSSSTADT zu reflektieren... Im nächsten Global Action Month werden wir dann diesen kollektiven Reflexionsprozess gemeinsam abschließen! Für ein gutes und würdiges Leben für alle! Auch im Beton- und Asphaltmeer von São Paulo! VIVA A VIDA! CRIANÇA E ADOLESCENTE: PRIORIDADE ABSOLUTA!

Afrika

Projektregion Afrika

terre des hommes unterstützt im südlichen Afrika Projekte in Angola, Mosambik, Namibia, Sambia, Simbabwe, Südafrika. In Ostafrika fördert terre des hommes Projekte im Sudan, in Westafrika in der Westsahara, Burkina Faso und Mali. Von demokratischer Mitbestimmung sind viele der Länder weit entfernt. Die regierenden Eliten bereichern sich, Misswirtschaft und Korruption sind weit verbreitet. Die staatlichen Maßnahmen zur Armutsbekämpfung und zur Sicherung der wichtigsten Grundbedürfnisse wie Ernährung, Zugang zu sauberem Trinkwasser, Gesundheit und Wohnen sind unzureichend. Unter diesem Mangel leiden vor allem arme Kinder. terre des hommes sorgt deshalb vor allem dafür, dass Kinder gesundheitlich versorgt und ausreichend ernährt werden sowie zur Schule gehen. Wichtig ist ferner der Schutz vor ausbeuterischer Kinderarbeit, Kinderhandel oder sexuelle Gewalt sowie die Sicherung der ökologischen Kinderrechte, vor allem der Zugang zu sauberem Wasser.

Was machen die Jugendlichen aus den terre des hommes-Projekten?

Für die Jugendlichen im südlichen Afrika spielt das Thema Partizipation von Kindern und Jugendlichen bei ihrem Kampf gegen Kinderrechtsverletzungen eine zentrale Rolle. Sie haben in ihren Schulen und Gemeinden eigene Strukturen geschaffen, damit sie bei den  Angelegenheiten, die sie direkt betreffen, auch mitreden können. Sie beteiligen sich  an Kampagnen gegen die Zerstörung ihrer Umwelt, Kinderheirat, Kinderarbeit, sexuellen Missbrauch und Ausbeutung von Kindern.  Über die sozialen Medien wie facebook und WhatsApp vernetzen und organisieren sie sich und tauschen Informationen und Ideen aus. Eines ihrer  der zentralen Themen, das auf unterschiedlichen Ebenen bearbeitet wird, ist das Recht auf Spiel. Die Jugendlichen nutzen z. B. Sportveranstaltungen, um auf jugendrelevante Themen wie Mobbing oder HIV/ Aids aufmerksam zu machen.

Mehr dazu findet Ihr auch unter https://www.facebook.com/groups/415069668520131

Das passiert gerade

Südasien

Projektregion Südasien

In Südasien unterstützt terre des hommes Projekte in Indien, Nepal und Pakistan. Die Region steht vor großen Herausforderungen. Die Kluft zwischen Arm und Reich hat sich in den letzten Jahren vergrößert und liefert den Nährboden für politische Spannungen. Zudem leidet die Region massiv unter den Folgen des Klimawandels. terre des hommes hat in der Region Südasien mehrere Arbeitsschwerpunkte. Wir unterstützen die Menschen beim Umgang mit der sich verändernden Natur, helfen ihnen, die Folgen von Katastrophen abzumildern und begleiten sie beim Wiederaufbau. Besondere Schwerpunkte in Indien sind der Schutz von Kindern vor ausbeuterischer Arbeit und sexueller Ausbeutung sowie die Förderung der Gesundheit von Kindern.

Demonstration für eine gesunde Umwelt. Indische Jugendliche setzen sich für mehr Umweltschutz ein.

Was machen die Jugendlichen aus den terre des hommes-Projekten?
Viele terre des hommes-Jugendgruppen in Südasien engagieren sich zum Thema »ökologische Kinderrechte«. In Indien haben ca. 3.000 Jugendliche in 13 Staaten Jugendnetzwerke gegründet, die untereinander vernetzt sind. Sie wollen das Bewusstsein für ökologische Zusammenhänge schärfen und deutlich machen, dass die Einhaltung der ökologischen Rechte die Grundvoraussetzung für das Leben der jetzigen und der künftigen Generationen ist. Bisher haben sich die Jugendlichen auf die Boden- und Wasserverschmutzung konzentriert, künftig werden sie sich verstärkt gegen die Umweltbelastung durch Plastikmüll und den Einsatz von Pestiziden einsetzen.

Das passiert gerade

Südostasien

Projektregion Südostasien

Die Region ist von einer instabilen politischen Situation mit bewaffneten Konflikten, Verstößen gegen die Menschenrechte und erbarmungsloser Ausbeutung der Natur betroffen. Die Wirtschaft wächst, aber eine große Lücke zwischen Arm und Reich bleibt bestehen. Viele Menschen, vor allem ethnische Minderheiten, leben unterhalb der Armutsgrenze. Kinderrechte werden in vielen Bereichen nicht beachtet. Die Erhaltung der biologischen Vielfalt, die Unterstützung ethnischer Minderheiten und der Schutz von Flüssen sind in unseren Projekten besonders wichtig. Deshalb hat terre des hommes die Kampagne »Our rivers – Our life« (Unsere Flüsse – unser Leben) ins Leben gerufen, wo sich besonders Kinder und junge Menschen für die Erhaltung der Flüsse einsetzen.

Was tun junge Menschen in den terre des hommes-Projekten?
Die Partizipation von Kindern ist ein immer wieder auftauchendes Thema in den Projekten in Südostasien Durch die Stärkung des SEA Jugendnetzwerkes in sieben Ländern, durch den Kinderrechtsaudit, die Bildung von Kinderrechts-Länder-Teams in vier Ländern, die Mekong Jugendversammlung und die Beteiligung von Jugendleitern in Regionalgruppen (wie im ASEAN Jugendforum und im ASEAN People’s Forum) kommt dem noch größere Bedeutung zu. Ökologische Kinderrechte werden von der regionalen Kampagne »Our Rivers Our Life« (OROL) verteidigt, welche in allen sieben Ländern Südostasiens (Thailand, Burma, Laos, Indonesien, Kambodscha, Philippinen und Vietnam) durchgeführt wird.

Kinder- und Jugendgruppen nehmen sowohl in Schulen als auch in den Gemeinden aktiv an dieser Kampagne teil und setzen sich im Dialog mit Entscheidungsträgern dafür ein, dass eine Politik zum besseren Schutz von Flüssen und der Natur im Allgemeinen Verbreitung findet.

Global Action Month 2014
Im November 2014 gab es für den Global Action Month 13 Aktivitäten in der Region. Dies waren unter anderen Kampagnen zur Förderung ökologischer Kinderrechte: Es wurden Banner bemalt, Musik wurde gemacht und die UN Kinderrechtskonvention wurde durch Theaterstücke, stadtweite Konferenzen und facebook Posts bekannt gemacht.

Jugendliche aus der Mekong Region, welche 6 Länder einschließt (China, Vietnam, Laos, Kambodscha, Thailand, Myanmar), feierten den 25. Geburtstag der UN Kinderrechtskonvention mit einem Fokus auf ökologische Kinderrechte. Sie besuchten drei Provinzen in Thailand, um sich über die Mega-Projekte in der Region, wie zum Beispiel Riesenstaudämme, und über deren Auswirkungen auf die Gesundheit und den Lebensunterhalt der Menschen zu informieren. Während ihrer Exkursion führten die Mitglieder der Mekong Jugendversammlung eine Kampagne für ökologische Kinderrechte durch.

Das passiert gerade

Myanmar: Aktion zum Jahrestag der UN-Kinderrechtskonvention

Am 22 November 2015 hat HTOI GENDER zum 26. Jahrestag der UN Kinderrechtskonvention mit der Unterstützung von United ACT eine Tagesaktion im Zilon Binnenflüchtlingslager in Myitkyinar, im Staat Kachin, organisiert. Mehr als 300 Binnenflüchtlingskinder und deren Eltern aus Takkone, Mai Narr und Ahlae Gone nahmen an dem Event teil. Teil von diesem waren viele Aktivitäten wie Rätsel und Frage- Antwort- Runden, Spiele, Gesang, Tanz und Ähnliches. Ein besonderer Beitrag war ein Theaterstück einer Kindergruppe, das deren Erfahrungen als Binnenflüchtlingskinder darstellt: Heimweh, Diskriminierung in der Schule, das Leben auf kleinem Raum. Die Geschichte berührte die Zuschauer und stellte das Leben der Binnenflüchtlingskinder wahrheitsgetreu dar. Die Aktion verlief gut und die Kinder, sowie einige der Eltern waren sehr froh, bei einem solchen Event dabei zu sein. Sie baten die Gruppe, öfter Veranstaltungen dieser Art zu organisieren.

Deutschland

Deutschland

In Deutschland leben Flüchtlings- und Migrantenkinder oft unter erschwerten Bedingungen. Mädchen und Jungen, die ihre Heimat aufgrund von Verfolgung, Krieg, Kinderhandel oder Perspektivlosigkeit in Richtung Deutschland verlassen haben, werden in vielen Lebensbereichen benachteiligt. Oft haben sie einen erschwerten Zugang zu Bildungs-, Ausbildungs- oder Arbeitsangeboten. Viele sind aufgrund der Erlebnisse in ihrer Heimat und auf der Flucht schwer traumatisiert.  

Die Arbeit von terre des hommes in Deutschland hat das Ziel, Flüchtlings- und Migrantenkindern bei der Durchsetzung ihrer Rechte zu helfen. Der Schwerpunkt der Projekte liegt in der Förderung von Bildung, Ausbildung und Inklusion.  

Auch in Deutschland leben Kinder und Jugendliche auf der Straße. Schätzungen gehen von 9.000 Jugendlichen aus, die den Großteil des Tages auf der Straße verbringen. terre des hommes unterstützt Initiativen, die die Mädchen und Jungen ermutigen, ihr Leben in die Hand zu nehmen.

Was machen die Jugendlichen in Deutschland?
In Deutschland haben sich aktive Kinder und Jugendliche zu KinderrechtsTeams zusammengeschlossen. In rund als 40 Städten in ganz Deutschland gibt es Teams, die vor allem durch Aktionen auf der Straße oder an Schulen die Öffentlichkeit über die Arbeit von terre des hommes und über die Kinderrechte informieren. Themenschwerpunkte sind dabei Straßenkinder, ökologische Kinderrechte und Kindersoldaten. Die Jugendlichen entwickelten  auch eine Aktion zum Thema unbegleitete minderjährige Flüchtlinge: Auf einer Webseite können Interessierte den Weg eines Flüchtlingskindes verfolgen:  vom Fluchtland bis zur Ankunft in Deutschland (www.wo-ist-mila.de).

Das passiert gerade

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